Bürgerinitiative Grüne Liste Vöhl - AKTUELLES

Region Kellerwald-Edersee fördert neue Projekte

Im Februar 2015 wurde die Region als regionale Entwicklungsgruppe erneut in die LEADER-Gebietskulisse aufgenommen. Die S...

NABU warnt: Dramatisches Insektensterben in Deutschland

Berlin/Düsseldorf – Der NABU warnt vor einem neuartigen Insektensterben mit bislang unbekannten Folge...

Zum 23. Mal: Frauenmusikfest in der Hohen Fahrt

130 Frauen feierten am Wochenende vom 12. bis 14. Februar 2016 das 23. Frauenmusikfest in der Jugendherberge Hohe Fahrt ...

10 Jahre Quernst-Kapelle – Vorbereitungen zum Jubiläum

Bad Wildungen/ Frankenau. In diesem Jahr wird das zehnjährige Bestehen der Quernst-Kapelle im Nationalpark Kell...

Region Kellerwald-Edersee fördert neue Projekte

Im Februar 2015 wurde die Region als regionale Entwicklungsgruppe erneut in die LEADER-Gebietskulisse aufgenommen. Die Stadt Fritzlar ist erstmals dabei. Seitdem sind etliche Projekte schon wieder gefördert worden. So auch das Gasthaus zum Elsetal, wo sich an 11. Februar der Vorstand traf, um weitere Projekte zu besprechen und zu fördern. Das Gasthaus Elsetal hat den Besitzer aus altersgründen gewechselt und war in die Jahre gekommen. Da es in Schmidtlotheim keine weitere Gaststätte gibt und auch kein Dorfgemeinschaftshaus, war es von besonderem Interesse, dieses Haus den modernen Bedürfnissen des Tourismus anzupassen und den Dörflern wieder eine Möglichkeit zu geben, in den Räumlichkeiten ihrem Vereinsleben  nachzukommen. Da das Gasthaus mit ihren Frendenbetten direkt am Eingang zum Nationalpark liegt, sah der Kellerwaldverein es als besonders wichtig an, dieses Haus für die Region zu erhalten und entsprechend finanziell zu unterstützen. Jetzt kann dort wieder gut gegessen, gefeiert und übernachtet werden und neue Arbeitsplätze sind auch entstanden.

 

 

Zum 23. Mal: Frauenmusikfest in der Hohen Fahrt

130 Frauen feierten am Wochenende vom 12. bis 14. Februar 2016 das 23. Frauenmusikfest in der Jugendherberge Hohe Fahrt am Edersee.

Organisiert wurde die beliebte Freizeit von Pfarrerin Andrea Wöllenstein vom Referat  für Erwachsenenbildung der evangelischen Landeskirche Kurhessen – Waldeck.
Mittlerweile kommen die Frauen aus ganz Deutschland, um bei verschiedenen Workshops zu singen, zu tanzen und zu trommeln. Neben der Musik kamen auch die Besinnung und das Erleben  in der Gemeinschaft nicht zu kurz.

Das 24. Frauenmusikfest findet vom 03. bis 05. Februar 2017 statt.

NABU warnt: Dramatisches Insektensterben in Deutschland


Eine Honigbiene saugt Nektar aus einer Goldrute. @ NABU

Berlin/Düsseldorf – Der NABU warnt vor einem neuartigen Insektensterben mit bislang unbekannten Folgen in Deutschland. Allein in Nordrhein-Westfalen sei in den vergangenen 15 Jahren die Biomasse der Fluginsekten um bis zu 80 Prozent zurückgegangen. Ähnlich alarmierende Entwicklungen befürchten die Naturschützer in weiteren Regionen Deutschlands und fordern, die Ursachen und das Ausmaß des Insektenschwunds bundesweit schnell aufzuklären.
 
„Unsere Beobachtungen in Nordrhein-Westfalen sind beängstigend. Wenn uns die Fluginsekten fehlen, gerät die gesamte Nahrungskette in Gefahr: Blumen und Bäume werden nicht mehr bestäubt und Mauerseglern und Schwalben fehlt die Nahrungsgrundlage“, warnte Josef Tumbrinck, Landesvorsitzender des NABU Nordrhein-Westfalen.
 
Er stellte am heutigen Mittwoch im Umweltausschuss des Bundestages die Untersuchungsergebnisse des Entomologischen Vereins Krefeld vor, mit dem der NABU zusammenarbeitet. Ehrenamtliche hatten zwischen 1989 und 2014 an insgesamt 88 Standorten in Nordrhein-Westfalen fliegende Insekten gesammelt, ihre Arten bestimmt und sie gewogen. „Während wir 1995 noch 1,6 Kilogramm aus den Untersuchungsfallen sammelten, sind wir heute froh, wenn es 300 Gramm sind“, so Tumbrinck. Der Rückgang von bis zu 80 Prozent beträfe unter anderem Schmetterlinge, Bienen und Schwebfliegen.
 
Vieles deutet darauf hin, dass wir es mit einer weit reichenden Vergiftung der Insekten in unserer Umwelt zu tun haben“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Besonders Neonicotinoide, die seit Mitte der 1990er Jahre in der Landwirtschaft eingesetzt werden, stehen im Verdacht für das massenhafte Sterben verantwortlich zu sein. Immer mehr Untersuchungen deuten darauf hin, dass diese Mittel weit über ihr Einsatzgebiet hinaus Schäden unter Honigbienen, aber auch in der gesamten Insektenfauna auslösen.
 
Der NABU fordert angesichts der alarmierenden Daten aus Nordrhein-Westfalen, bundesweit möglichst schnell ein dauerhaftes Insektenmonitoring aufzubauen. Darüber hinaus fordern die Naturschützer, die kritischen Insektizide endlich intensiv zu überprüfen. Erst wenn nachgewiesen sei, dass diese Stoffe keine schädigenden Auswirkungen auf die Ökosysteme haben, sollten sie zugelassen werden. Außerdem sei es wichtig, den ökologischen Landbau weiter auszubauen und ganz besonders in Schutzgebieten und ihren Pufferbereichen zu fördern, da auf diesen Flächen keine Pestizide eingesetzt werden dürfen.

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 4/16 | 13. JANUAR 2016

10 Jahre Quernst-Kapelle – Vorbereitungen zum Jubiläum


Die Vorbereitungen zum 10-jährigen Jubiläum der Quernst-Kapelle am 10. Juli haben begonnen. Während eines Arbeitseinsatzes mit der Nationalparkverwaltung engagierte sich der Vereinsvorstand der "Freunde der Quernst" tatkräftig, um Besuchern wieder einen guten Blick auf die Kapelle und eine schöne Fernsicht zu ermöglichen. @ Freunde der Quernst e.V.

Bad Wildungen/ Frankenau. In diesem Jahr wird das zehnjährige Bestehen der Quernst-Kapelle im Nationalpark Kellerwald-Edersee gefeiert. Als Vorbereitung für das Jubiläum trafen sich am Samstag, den 6.Februar, neun Mitglieder des Vereins Freunde der Quernst zu einem freiwilligen Arbeitseinsatz Unterstützt wurden Sie von Mitarbeitern der Nationalparkverwaltung.

Im Nationalpark Kellerwald-Edersee gilt bereits auf über 90 Prozent der Fläche der Prozessschutz und das Motto „Natur Natur sein lassen“. Das Areal um die Kapelle wurde als kulturhistorische Pflegezone  ausgewiesen. In sanfter und minimierter Form dürfen somit menschliche Eingriffe dauerhaft vorgenommen werden.

Um den beliebten und stark frequentierten Aussichtspunkt freizuhalten, planten Vereinsmitglieder und Mitarbeiter des Nationalparks einen gemeinsamen Arbeitseinsatz.

Für die Planung der Baumentnahme wurden zwei Aspekte berücksichtigt: Die Aussicht von der Kapelle in die weitere Umgebung sowie der Blick vom Hauptradwanderweg auf das Gebäude. Dank Motorsäge und Schlepper wurde die Entnahme der Bäume zügig umgesetzt.

„Durch den durchgeführten Pflegeeingriff haben die Besucher nun noch bessere Aus- und Fernblicke. Die Quernst-Kapelle kann aus allen Richtungen bewundert werden,  und herrliche Ausblicke in das Wildunger Bergland sowie auf den ganzen Gebirgskamm von der Sackpfeife bis zum Kahlen Asten sind wieder möglich“, erklärte Nationalpark-Försterin Mareike Schulze, die die freiwilligen Arbeitseinsätze im Schutzgebiet koordiniert.